Heizen mit Holzpellets – Die Alternative zu Öl und Gas

Energiekosten Effizienz

Heizen mit Holzpellets – Die Alternative zu Öl und Gas

Hier, wie versprochen der erste Beitrag unseres Blogs zum Thema Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Leben. Nächste Woche folgt dann der Beitrag zum Thema Elektroautos. Für weitere Themenvorschläge sind wir immer zu haben. Viel Spaß beim Lesen:

Pelletheizungen erfreuen sich wachsender Beliebtheit – was nicht verwundert, wenn man diese Art der Gebäudeheizung einmal deutlicher in den Fokus rückt. Denn eine Pelletheizung hat, teils auch gegenüber anderen Heizungsarten wie Öl- und Gasheizungen, gleich mehrere Vorteile zu bieten. Ein kurzer Überblick soll deutlich machen, warum es sich lohnen kann, eine Entscheidung für das Heizen mit Holzpellets zu treffen und stellt heraus, wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede (auch aus ökologischer Sicht) zu anderen Heizungsarten liegen.

Wie eine Pelletheizung funktioniert

Grundsätzlich funktionieren Pelletheizungen wie andere Heizungen auch: Sie verbrennen einen Brennstoff, um Energie für die Erwärmung eines Gebäudes und/oder Brauchwasser zu gewinnen. Im Gegensatz zu Öl und Gas sind Pellets ein Feststoff, für dessen Lagerung ein spezieller Raum benötigt wird. Die Befeuerung mit Pellets erfolgt bei Zentralheizungen automatisch – daher ist ein spezielles Fördersystem notwendig. Man muss sich jedoch nicht gleich komplett auf die Heizung mit Pellets verlagern. Neben Pellet-Zentralheizungen sind auch Pelletöfen für die EInzelraumheizung und für die Heizungsunterstützung von Öl- und Gasheizungen erhältlich.

Was eine Pelletheizung kostet

Durch die speziellen Anforderungen zur Lagerung der Pellets und das benötigte Fördersystem sind Investitionssummen für eine Pelletheizung zwar regelmäßig deutlich höher als bei leistungsmäßig vergleichbaren Öl- und Gasheizungen – aber das ist nur scheinbar ein Nachteil. Denn zum einen wird der Einbau von Pelletheizungen in den meisten Fällen staatlich gefördert, was Kosten senkt. Zum anderen spielt eine Pelletheizung durch den im Vergleich günstigen Brennstoff und niedrige Folgekosten die Mehrkosten beim Einbau schnell und zuverlässig wieder ein. Insgesamt sind bei dem Einbau einer Pelletheizung bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit Kosten zwischen 15.000 und 25.000 Euro zu rechnen. (Quelle: www.kesselheld.de/pelletheizung/)

Kostenvorteile beim Brennstoff

Bereits wenn man die direkten Kosten von Holzpellets mit denen von Gas und Öl vergleicht, fällt auf, dass sie deutlich niedriger sind, auch bezogen aus der aus dem jeweiligen Brennstoff gewonnenen Heizenergie. Dadurch lassen sich Heizkosten wesentlich und dauerhaft senken. Zudem sind die Preise für Pellets in den vergangenen Jahren deutlich langsamer angestiegen als die von Gas und Öl – ein weiterer Vorteil, den es bei der Auswahl der Heizungsart zu bedenken gilt.

Pelletheizungen – Ein Plus für die Umwelt

Mit der wichtigste Aspekt, der für die Realisierung einer Pelletheizung auch in Ihren vier Wänden spricht, ist deren Umweltbilanz. Während Öl und Gas fossile (und damit auch endliche) Brennstoffe sind, die einen hohen Ausstoß von Kohendioxid mit sich bringen, bestehen Pellets aus Holz. Dieses ist ein (schnell) nachwachsender Rohstoff und steht somit in nahezu unbegrenzter Menge zur Verfügung. Was aber viel wichtiger ist: Die Verbrennung von Holzpellets erfolgt nahezu CO2-neutral. Die Belastung für unsere Umwelt fällt also deutlich geringer aus als würde man mit Öl oder Gas Heizen. Schon die Unterstützung einer Heizung durch einen Pelletofen entlastet unsere Umwelt deutlich und ist daher uneingeschränkt zu empfehlen. Eine Pelletheizung lohnt sich also nicht nur aus ökonomischer sondern darüber hinaus auch aus ökologischer Sicht in jedem Fall und hilft, unsere Umwelt für unsere Kinder zu erhalten!